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11.03.2016

Feuer unterm Gewölbe

Feuer unterm Gewölbe

Nach und nach kamen noch Einrichtungselemente wie die Bestuhlung, großformatige Bilder oder ein Kuhfell dazu, erzählt Bauherr Christian Hubinger.

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Wien, im März 2016._ In den einstigen Pferdestallungen der Dragonerkaserne in Wels lodert seit Anfang des Jahres eine neue Flamme. Die Österreich-Vertretung der beliebten Marke Weber Grill ist in das denkmalgeschützte Gebäude eingezogen. Und damit General Manager Christian Hubinger seine Kunden und Kollegen im Gespräch akustisch auch versteht, kamen Deckensegel aus dem Hause Ecophon zum Einsatz.

Es war vor gut drei Jahren, als Weber Österreich-Chef Christian Hubinger sich das erste Mal über einen neuen Firmensitz Gedanken machte. „Wir waren lange Zeit im zweiten Stock eines ordinären Bürogebäudes untergebracht“, erinnert er sich. Wenig repräsentativ für einen Hersteller von Grills, einem Produkt, das wie kaum ein zweites die Themen Lifestyle und Kulinarik verbindet. Draußen im Freien zu sein, das Feuer zu entfachen und ein saftiges Stück Fleisch oder frisches Gemüse auf offener Flamme zu grillen, das ist das Bild, das auch der neue Firmensitz vermitteln sollte. Doch die Suche nach einer entsprechenden Immobilie gestaltete sich äußerst schwierig. Die Anforderungen an den neuen Firmensitz waren jedenfalls nicht gerade klein.

„Wir haben nach einem Gebäude Ausschau gehalten, das unsere österreichischen Wurzeln genauso widerspiegelt wie die moderne internationale Marke Weber Grill. Außerdem wollten wir unbedingt raus aus dem zweiten Stock und rein in ein Erdgeschoß – denn natürlich wollten wir auch grillen können“, so Hubinger.
Also wurden über Monate hinweg alte Gemäuer gesucht, besichtigt und zum Leidwesen des Bauherrn für untauglich befunden. Bis der Anruf der WAG kam. Die WAG – Kurzform für Wohnungsanlagen AG Wels – ist seit 2008 Besitzerin der Welser Dragonerkaserne. Und seither mit dem Ziel unterwegs, die denkmalgeschützten Gebäude nach und nach zu revitalisieren. Die Umnutzung der Dragonerkaserne solle zwar in erster Linie das Wohnen betreffen, so die WAG, die Schaffung von Flächen für Gewerbe sowie die Errichtung von Sonder- und Sozialeinrichtungen runden das spannende Projekt jedoch ab.

Ein Ensemble aus Alt und Neu

Christian Hubinger und seine Kollegen haben zwar lange auf das richtige Objekt warten müssen, dann ging aber alles ganz schnell. Und auch die passenden Planer waren gleich gefunden. Da die ortsansässigen Architekten Luger & Maul ohnehin mit dem Umbau großer Teile des Dragoner-Areals betraut waren, wurden sie auch gleich mit der Innenausstattung der Weber Grill Österreich-Vertretung beauftragt. Und die Architekten wussten gleich, in welche Richtung es gehen sollte: „Um die ehemals als Pferdestallungen genutzten Räume der Dragonerkaserne für eine moderne Büroorganisation bzw. einen Repräsentationsraum für Weber Grill Österreich zu organisieren, galt es, die vorhandene Gebäudestruktur größtmöglich zu wahren“, beschreiben die Architekten die Ausgangslage. Es wäre aber auch nicht anders gegangen. Denn die Raumaufteilung war wegen der Kreuzgewölbe mehr oder weniger fix vorgegeben.

300 Jahre alte Granitsäulen – zwischen 50 und 60 Zentimeter breit – bestimmen das Bild in den ehemaligen Stallungen. Doch nicht nur um die Granitsäulen kamen die Planer im wahrsten Sinne des Wortes nicht herum. Um ausreichend Tageslicht in die Räumlichkeiten zu bekommen, mussten sich Luger & Maul Architekten ebenfalls etwas einfallen lassen.
Die Lösung der Planer für beide Herausforderungen: transparente Raumtrenner aus Glas und Metall, die zwischen den Granitsäulen aufgestellt wurden. So konnte die Tragstruktur der Säulen und Gurtbögen möglichst freigestellt und gleichzeitig hervorgehoben werden. Der positive Nebeneffekt: Das transparente Konzept schafft für Mitarbeiter und Besucher eine offene und freundliche Atmosphäre. Ein zusätzlicher Eyecatcher sind die 300 Jahre alten, in die Wände eingelassenen Steintröge, die gekonnt in Szene gesetzt wurden und sich harmonisch in das Ensemble aus transparenten Raumtrennern und weiß verputzten Wänden einfügen.

Insgesamt stehen Hubinger und seinem 13-köpfigen Team nun gut 500 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Einen Schauraum suchen Besucher aber vergebens. Denn bei Weber Grill in Wels wird nicht an End-, sondern an Großkunden verkauft. Sollten die Geschäftspartner aber trotzdem einmal in größerer Runde zu Gast sein, lässt sich die Aula schnell zu einem großzügigen Seminarraum oder Empfangsbereich umfunktionieren. „Von der Aula aus haben wir außerdem einen direkten Zugang in den Schlosspark“, erzählt Hubinger. Dort werde dann auf einer zum Objekt zugehörigen Fläche von rund 50 Quadratmetern gegrillt, „entweder mit unseren Geschäftspartnern oder auch gerne mal an einem Freitag-Nachmittag als Einstimmung aufs Wochenende“, so Hubinger weiter.

Alles neu in Sachen Akustik

Damit sich Christian Hubinger mit Kunden und Kollegen aber auch verständigen kann, war es notwendig, die Akustik in den ehemaligen Pferdestallungen fundamental umzukrempeln. „Bei der ersten Besichtigung war es nicht einmal möglich, ein normales Gespräch zu führen“, erinnert sich Hubinger. Und so kam der ortsansässige Innenausbauer Fischer & Edelsbacher ins Spiel.
„Die Glaswände, der harte Boden und die Raumhöhe haben zu extremen Nachhallzeiten geführt“, erzählt Geschäftsführer Hubert Edelsbacher. Die Lösung des Problems: Akustik-Deckenelemente von Ecophon. Genauer gesagt sind bei Weber Grill in Wels die rahmenlosen freihängenden Deckenelemente namens Ecophon Solo Square zum Einsatz gekommen.
„Wir kennen das Produkt schon sehr lange“, sagt Edelsbacher, der ausführt: „Solo Square von Ecophon ist leicht zu verarbeiten. Man kommt auf die Baustelle, hängt die Platten auf und hat sofort eine akustische Verbesserung. Sobald das erste Element montiert ist, verringert sich die Nachhallzeit bereits merklich.“
Ein großes Plus für Trockenbauer Edelsbacher war außerdem die justierbare Seilabhängung: „Als wir auf der Baustelle ankamen, war der Unternehmensbetrieb von Weber Grill bereits in vollem Gange. Dementsprechend stand auch ein Großteil des Mobiliars schon in den Räumen. Wir mussten daher zum Teil Gerüste über Schreibtischen aufbauen.
Hier kam dann der patentierte Seilabhänger zum Einsatz, der es ermöglicht, die Platten in verschiedenen Ebenen und schwierigen Winkeln zu installieren.

Komplexe Situation perfekt gemeistert

Trotz der besagt komplexen Situation auf der Baustelle haben zwei Verarbeiter an drei Tagen ausgereicht, um ein optimales akustisches Ergebnis zu erzielen. Insgesamt haben Hubert Edelsbacher und sein Team bei Weber Grill in Wels um die 25 Ecophon Solo Square Elemente mit den Maßen 1200x1200x40 Millimetern in einer Höhe von gut drei Metern aufgehängt.
Die Akustik-Elemente sind übrigens aus der dritten Generation Glaswolle hergestellt, wobei die beiden sichtbaren Oberflächen mit der Farbbeschichtung Akutex™ FT versehen sind. Neben den Solo Square-Segeln für die Decke hat das Team von Hubert Edelsbacher bei Weber Grill aber auch noch Ecophon-Wandelemente verbaut. Im großen Besprechungsraum kamen vier Elemente aus der Reihe Ecophon Akusto Wall zur Anwendung. Akusto Wall ist ein Wandabsorber mit sichtbaren Profilen, der als Ergänzung zur Akustikdecke an die Wand montiert wird. Seit Mitte Jänner ist nun jedenfalls alles fertig, und Bauherr Christian Hubinger ist mehr als zufrieden: „Jeder, der zu uns zu Besuch ist, der sagt erst einmal ‚Wow’. Und das ist ausschließlich der Architektur geschuldet.“
Alles, was das Weber Grill-Team jetzt noch braucht, ist der Frühlingsbeginn. Denn bei aller Liebe für den perfekten Innenraum: Christian Hubinger und sein Team können es natürlich gar nicht erwarten, endlich die neue Grillsaison einzuläuten.

Bautafel
Weber-Stephen Österreich GmbH, Kienzlstrasse 17, 4600 Wels
Bauherr: Christian Hubinger (Country General Manager AT/CH Weber-Stephen), Kienzlstrasse 17, 4600 Wels
Architekt: Architekten Luger & Maul ZT-GmbH, Bauernstraße 8, 4600 Wels
Innenausbau: Fischer & Edelsbacher Bau GmbH, Durisolstraße 5, 4600 Wels
Fläche: ca. 500 Quadratmeter Innenraum, ca. 50 Quadratmeter Garten
Bezug: September 2015
Fertigstellung: Jänner 2016

Bildtexte:
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Nach und nach kamen noch Einrichtungselemente wie die Bestuhlung, großformatige Bilder oder ein Kuhfell dazu, erzählt Bauherr Christian Hubinger.
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Schön zu sehen: Im großen Besprechungszimmer bei Weber Grill in Wels kamen die freihängenden Deckenelemente Ecophon Solo Square zum Einsatz.
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Design reduziert auf das Wesentliche: Die 300 Jahre alten Granitsäulen harmonieren perfekt mit den transparenten Raumtrennern und der zurückhaltenden Möblierung.
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Links und rechts an den Decken: In einer Höhe von circa drei Metern hat Innenausbauer Fischer & Edelsbacher die Deckensegel Solo Square von Ecophon angebracht.

Fotocredit: Walter Ebenhofer, 4400 Steyr
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1020 Wien, Praterstraße 25a/13
Tel. 01/219 85 42-33 
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