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29.05.2017

Die Landarztpraxis 2.0

Zentrum für Gesundheit Eggelsberg

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Alles im Fluss: Architektur und Mobiliar verschmelzen – unterstützt von Wandbändern in heller Kirschholzoptik – zu einem organischen Ganzen.

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Mit Hall- und Schallschutz steht und fällt die Qualität einer jeden Ordination, sagt Allgemeinmediziner Clemens Schwarz. Beim Neubau seines Ordinationsgebäudes im oberösterreichischen Eggelsberg spielten Akustikdecken aus dem Hause Ecophon deshalb eine zentrale Rolle.

Es gibt sie noch, die Landärzte. Doktor Clemens Schwarz aus Eggelsberg ist so einer – und zwar mit Leib und Seele. In dritter Generation bereits kümmert sich der Allgemeinmediziner um die 2.300 Einwohner zählende Marktgemeinde Eggelsberg im Bezirk Braunau am Inn. Eine traditionelle Landarztpraxis nennt Schwarz allerdings nicht sein eigen – zumindest nicht mehr. Praktizierten Vater und Großvater noch in der einstigen Gemeindearztpraxis im Ortsteil Ibm, hat es Clemens Schwarz im April dieses Jahres in neue Räumlichkeiten gezogen. Und das ist auch gut so. Denn Schwarz mag zwar ein klassischer Landarzt sein, aber alles andere als ein gewöhnlicher Bauherr. Vom ersten Raumprogramm übers Führen eines Blogs während der Bauphase bis hin zur Gestaltung der Raumakustik, der Mediziner hat sich bei der Planung und Ausführung seines Zentrums für Gesundheit als wahrer Bauprofi geriert. Schon bei der Suche nach einem geeigneten Architekten überließ er nichts dem Zufall. Ein vergleichbares Objekt aus dem benachbarten St. Agatha im Bezirk Grießkirchen ließ ihn auf den Linzer Architekten Walter Hartl aufmerksam werden. „Das Ärztezentrum in St. Agatha ist ein schönes Beispiel für eine sehr freundliche und besonders helle Ordination, die den Bedürfnissen des Ortes in allen Bereichen gerecht wird. Insbesondere das Glasdach mit viel Tageslicht ist dem Planer besonders gut gelungen. Das haben wir bei mir in Eggelsberg ähnlich umgesetzt“, erläutert Schwarz die Architektenwahl. Im Gegensatz zum zweistöckigen Vorbildprojekt in St. Agatha ist das Gesundheitszentrum in Eggelsberg jedoch als eingeschoßiges Gebäude ausgeführt.


Organisches Ganzes

Geprägt sind die unterschiedlich hohen Baukörper und Bodenniveaus des Gesundheitszentrums durch das sanft nach Norden und Osten ansteigende Gelände. „Die Gebäudehülle ist mit wenigen Einblickmöglichkeiten introvertiert gehalten“, beschreibt Architekt Hartl die Fassadengestaltung. Durchgängige Fensterbänder sowie das drei mal acht Meter große Glasdach über der Patientenanmeldung sorgen für eine maximale Belichtung des Gebäudes. Vom inneren Atrium aus sind sternförmig drei Ordinationen, eine Notfallambulanz, ein Labor, ein großzügiger Therapiebereich sowie ein Wartebereich angeordnet. Dass Planer Hartl auch für die Innenarchitektur verantwortlich zeichnete, lässt sich an etlichen Details klar erkennen. So wurde die Anordnung der Räume etwa an die täglichen Wege der Patienten und Mitarbeiter angepasst. Außerdem verschmelzen in nicht wenigen Bereichen Architektur und Mobiliar zu einem organischen Ganzen – wie etwa im Warteraum. Wandbänder in heller Kirschholzoptik finden sich dort im mittig platzierten Sitzelement wieder. Selbiges wiederum kann zu einer Sitzreihe umfunktioniert werden, wodurch der Warteraum im sprichwörtlichen Handumdrehen zum Saal für Vorträge oder Filmvorführungen wird – ausfahrbare Videoleinwand inklusive.


Mannigfaltige Lösungen

Die Variabilität des Gebäudes kommt aber ohnehin nicht von ungefähr. Denn das Gesundheitszentrum Eggelsberg ist als Ort für gemeinschaftliches Wirken konzipiert worden. Neben Bauherr und Allgemeinmediziner Clemens Schwarz haben sich bereits ein Psychotherapeut sowie zwei Chirurgen eingemietet. Und weitere Kollegen und Kolleginnen dürfen gerne folgen, sagt Schwarz: „Es ist definitiv noch Platz vorhanden. Mir ist wichtig, mit der Ordination meinen Teil dazu beizutragen, die Gesundheitsversorgung in Eggelsberg und Umgebung nachhaltig zu gewährleisten.“ Und so eine Praxis fernab der Großstädte hat ja ohnehin ihren ganz eigenen Charme. „Am Land kann es in den Ordinationen schon mal ganz ordentlich zur Sache gehen“, schmunzelt Clemens Schwarz. Will heißen: Im Wartezimmer wird viel und gerne geplaudert – über Gott und die Welt. Doch trotz des familiären Umfelds muss eine Landordination selbstverständlich auch für Diskretion stehen. Eine Angelegenheit guter Akustik. In Eggelsberg wurden deshalb auf Anraten von Akustikexperten Richard Theiß spezielle Schallschutztüren eingebaut. Außerdem wurde zur Gänze auf Durchbrüche bei den Mauern – etwa für Elektrikerarbeiten – verzichtet. Und es wurde penibel darauf geachtet, dass der Estrich an den richtigen Stellen geschnitten wird. Zusätzliche Schallschlucker sind die beiden vier Quadratmeter großen Pflanzenwände im Atrium. Für bestes Raumklima sorgen eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Luftauslässen am Boden sowie die Fußbodenheizung aus einer Wärmepumpe mit optionaler Systemumkehr.


Ausgeklügelte Akustik

Doch trotz all dieser ausgefeilten Lösungen in Sachen Raumklima und Akustik musste beim Thema Hall noch nachgebessert werden. Weshalb sich Clemens Schwarz sodann von einem bauphysikalischen Institut beraten ließ. Der Tipp von dort: Akustikplatten aus dem Hause Ecophon. Ein Tipp, den Schwarz gerne annahm: „Ich bin dann direkt mit Ecophon Verkaufsleiter David Lasselsberger in Kontakt getreten. Er hat mich in Eggelsberg besucht, und wir haben gemeinsam die Akustik geplant. Das Schöne daran war außerdem, dass ich meine Autocad-Kenntnisse wieder auffrischen konnte.“ In den Ordinationsräumen, dem Wartebereich und der Notfallambulanz kamen schließlich die Akustikplatten Ecophon Master SQ mit vier Zentimetern Stärke zum Einsatz. Das System wurde speziell für Schulen, offene Bürolandschaften oder eben Ordinationen wie jene in Eggelsberg konzipiert. Da die Platten direkt auf die Rohdecke geklebt werden, stehen die Master SQ Akustikpaneele für die kleinstmögliche Konstruktionshöhe. Sie werden mit einer umlaufenden Fuge zwischen den Platten montiert, sodass die Decke eine glatte Oberfläche erhält. Im Atrium – genauer gesagt im Lichtschacht – kamen dann die Focus SQ Akustikplatten mit zwei Zentimetern Stärke zum Einsatz. Diese kommen im Gegensatz zur Master SQ mit 2,5 statt fünf Kilogramm pro Quadratmeter aus. „Was mich an den Ecophon Paneelen besonders begeistert hat, war die Montage“, erzählt Bauherr Schwarz: „Die Handwerker hatten vorher noch nie mit dem Produkt gearbeitet. Und nach einer halbstündigen Einführung durch David Lasselsberger ging ihnen die Verarbeitung ganz leicht von der Hand.“ Mit der Montage betraut wurde übrigens der Malereibetrieb Siegfried Pachler, der außerdem für die Bodox-Kunstharzbeschichtung des Bodens sowie die gesamten Malerarbeiten verantwortlich zeichnete. Insgesamt hat das ortsansässige Unternehmen gerade einmal zwei Tage für die Verarbeitung der Ecophon-Platten benötigt.


Leuchtturmprojekt Gesundheitszentrum

Clemens Schwarz ist stolz auf sein Gesundheitszentrum in Eggelsberg. Wer mag ihm das auch verdenken? Schließlich ist er diese Bauaufgabe wie kaum ein anderer Bauherr angegangen. Ein weiterer kleiner Traum soll aber noch in Erfüllung gehen. Geht es nach Clemens Schwarz, soll das Gesundheitszentrum nicht nur die optimale Gesundheitsversorgung gewährleisten, es soll auch ganz grundsätzlich für den Aufschwung der Marktgemeinde Eggelsberg stehen. Platz für Mediziner und Therapeuten von außerhalb ist ja noch vorhanden.

Bautafel Zentrum für Gesundheit, Eggelsberg
Bauherr: Clemens Schwarz, Eggelsberg
Planung: Walter Hartl Architekturkonzepte, Linz
Planungsbeginn: November 2014
Baubeginn: Oktober 2015
Fertigstellung: März 2017
Akustik: Ecophon Master SQ, Ecophon Focus SQ

Bilder und Bildtexte:
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Alles im Fluss: Architektur und Mobiliar verschmelzen – unterstützt von Wandbändern in heller Kirschholzoptik – zu einem organischen Ganzen.
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Moderner Monolith: Die unterschiedlich hohen Baukörper und Bodenniveaus des Gesundheitszentrums sind durch das sanft nach Norden und Osten ansteigende Gelände geprägt.
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Schnell und effektiv: Insgesamt hat der Malereibetrieb Siegfried Pachler gerade einmal zwei Tage für die Verarbeitung der Ecophon Platten benötigt.
Fotocredits: © Ordination Dr. Schwarz

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